| In
Zeiten, in denen Standorte schnell einmal in Frage gestellt werden, ist es noch
wichtiger geworden, präzise Daten zur Produktionsleistung und -qualität
zu erhalten.
Würde dabei durch große IT-Projekte der Betrieb
beeinträchtigt werden, könnte an die Einführung neuer Systeme schlecht
befürworten. Schritt für Schritt und unter Beibehaltung bekannter Erfassungsmittel
lautet die erfolgreiche Lösung für ContiTech Kühner.
Die
Fertigung von ContiTech Kühner am Standort Oppenweiler besteht aus einer
zentralen Vorfertigung und kunden- bzw. produktbezogenen Linien für verschiedene
Arbeitsschritte, wie beispielsweise Löten, Biegen, Dichtheitsprüfung
usw. Für jede Baugruppe bzw. Leitung existierten bislang eigene Fehlersammel-
und Qualitätsregelkarten (FSK und QRK), die von dem vielsprachigen Personal
in unterschiedlicher Ausdrucksform ausgefüllt wurden. Nach jedem Schichtende
wurden die Daten von einem Mitarbeiter in Excel-Tabellen eingegeben und - aufgrund
der besseren Auswertungsmöglichkeiten - später in eine Access- Datenbank
exportiert. Der ohnehin zu hohe Eingabeaufwand stand in keinem Verhältnis
zum möglichen Auswertungsergebnis, denn durch die individuelle Ausdrucksform
war eine korrekte Aggregation eigentlich gar nicht möglich.
Eine
weitere Tatsache erschwerte die Auswertung: Fehlerorte und arten wurden
vermischt. So war ein Kratzer auf einem Gehäusedeckel, ein einzelner
Fehler, was dazu führte, dass die Anzahl der Fehlerbeschreibungen mit der
Zeit unüberschaubar groß wurde und schwer miteinander in Verbindung
gebracht werden konnte.
Lesen
Sie hier den ausführlichen Projektbericht. |